Die Integration von Smart Metern in Deine Photovoltaikanlage bietet zahlreiche Vorteile. Einer der größten ist die Echtzeitüberwachung. Mit einem Smart Meter kannst Du zu jeder Zeit genau sehen, wie viel Solarstrom Du produzierst und wie viel Du davon verbrauchst oder ins Netz einspeist. Diese Daten sind entscheidend, um Deine Energieeffizienz zu maximieren. Du kannst erkennen, ob Du genug Solarstrom produzierst, um Deinen eigenen Bedarf zu decken, oder ob es sinnvoll ist, den Verbrauch zu verschieben, um mehr von Deinem eigenen Strom zu nutzen.
Ein weiterer Vorteil ist die Optimierung des Eigenverbrauchs. Mit einem Smart Meter kannst Du Deine Stromnutzung optimieren, indem Du den Verbrauch auf die Zeiten verschiebst, in denen Deine Solaranlage die meiste Energie produziert. Zum Beispiel kannst Du elektrische Geräte wie die Waschmaschine oder den Geschirrspüler dann laufen lassen, wenn die Sonneneinstrahlung am höchsten ist. Dadurch minimierst Du den Bezug von teurem Netzstrom und maximierst den kostenlosen Solarstrom, den Du selbst erzeugst.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Einspeisevergütung besser zu nutzen. In vielen Ländern gibt es für die Einspeisung von Solarstrom ins Netz Vergütungen. Mit einem Smart Meter hast Du die Kontrolle darüber, wie viel Strom Du in das Netz einspeist und kannst so die Einspeisevergütung genau berechnen und optimieren. Außerdem bietet der Smart Meter eine präzisere Abrechnung, da die Zählerstände automatisch übermittelt werden – was Fehlerquellen bei der manuellen Ablesung vermeidet.
Ein Smart Meter unterstützt auch die Integration von Stromspeichern. Wenn Du in einen Batteriespeicher investierst, kannst Du den überschüssigen Solarstrom speichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wenn Deine Anlage weniger produziert. Ein Smart Meter hilft dabei, den richtigen Zeitpunkt für das Laden und Entladen des Speichers zu bestimmen, um den Eigenverbrauch zu maximieren und die Abhängigkeit vom Netz zu minimieren.